WIE GEWINNT MAN IM GERICHTSSAAL
DER ÖFFENTLICHKEIT

Das gerade veröffentlichte White Book fasst zusammen, was Anwälte und Mandanten über Litigation-PR wissen sollten.

Titel White Book LTPR

Litigation-PR setzt sich durch. Allerdings fehlte bisher ein Handbuch für Praktiker mit konkreten Orientierungspunkten. Dieses White Book schafft hier Abhilfe. Es gibt anhand von konkreten Beispielen Handlungsempfehlungen, um die Qualität der Kommunikation rund um komplexe Rechtsauseinandersetzungen in Zukunft deutlich zu steigern – zum Nutzen der Mandanten, der betroffenen Unternehmen und der Kanzleien, die durch eine Kooperation mit Litigation-PR-Profis ihre Beratungskraft noch deutlich ausbauen können.

Das ganze White Book können Sie sich hier kostenlos downloaden.

Einige wichtige Kernaussagen haben wir hier für Sie zusammengestellt.


 

 

REPUTATIONSDREIECK IM RECHTSSTREIT

Reputationsdreieck

Aufgabe der Litigation-PR ist es, die juristische Strategie der beteiligten Anwälte und Mandanten zu unterstützen. Dabei stehen vor allem drei Zielsetzungen im Vordergrund:

  • Reputationsschäden sollen von den Mandanten ferngehalten werden.
  • Der Einfluss der öffentlichen Diskussion auf den Prozessverlauf soll verringert oder in eine bestimmte Richtung gelenkt werden.
  • Außergerichtliche Einigungen sollen durch den nötigen medialen oder politischen Rückenwind vorbereitet und ermöglicht werden.

Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Anwälten und Litigation PR Profis kann die strategische Rechtskommunikation zu einer gewaltigen Kraft werden. Es gelingt dabei nicht nur, Mandanten aus den Medien zu halten, sondern auch den „Fall” in die gewünschte Richtung zu treiben.

 

ANWENDUNGSFELDER DER LITIGATION-PR

Anwendungsfelder der LTPR

Litigation-PR hat ihren Ursprung in der amerikanischen Strafprozesspraxis. Die Besonderheiten der angelsächsischen Rechtspraxis bringen eine hohe Affinität der Strafjustiz für öffentliche Meinungsdynamiken mit sich. In Deutschland liegt der Fall etwas anders. Zwar kommt auch hier Litigation-PR bei einigen klassischen Verbrechensdelikten zum Einsatz, wie zahlreiche Prominent

enprozesse zeigen – etwa um den Vorwurf sexueller Belästigung. Daneben gibt es aber ein breites Spektrum an Rechtsfeldern, bei denen Litigation-PR ebenfalls einen wichtigen Wertbeitrag leisten kann.

 

Drei Phasen der LTPRPHASEN DER LITIGATION-PR

Im Ablauf eines Verfahrens – sei es im Zivil- oder Strafrecht – gibt es verschiedene, vorhersehbare und zeitlich einigermaßen gut planbare Prozessschritte, an denen man mit Berichterstattung der Medien rechnen sollte. Einiges bleibt natürlich unkalkulierbar. Aber zumindest die Standard-Abläufe im Strafoder Zivilrechtsprozess sollte jeder Litigation-PR- Profi kennen. Die prozessuale
Struktur ist vorgegeben. Umso wichtiger ist es, dass man die bekannten „Stationen“ auch aus Kommunikationssicht strategisch plant und mit dem prozessführenden Anwalt rechtzeitig abstimmt.

 

STRATEGIEN DER LITIGATION-PR

Strategien der LTPR

Die Wahl der Mittel in der Litigation-PR hängt sehr oft von der juristischen Strategie ab. Für die Kommunikatoren gilt dabei das anwaltliche Primat – und das macht zu einem großen Teil die Besonderheit der Litigation-PR aus. Im Gegensatz zu Vorgehensweisen, wie sie in den klassischen Corporate Communications üblich wären, gelten hier andere Gesetzesmäßigkeiten – sowohl was die Informationsangebote an die Öffentlichkeit als auch was den zeitlichen Ablauf anbelangt.
Wir unterscheiden in unserer Arbeit zwischen eher defensiven und eher offensiven Kommunikationsstrategien. Grundsätzlich empfehlen wir in der Litigation-PR eher eine gewisse Zurückhaltung. Aggressives Auftrumpfen ist selten angebracht. Aggressive Feldzüge gegen Prozessgegner oder gar gegen die Staatsanwaltschaft sind meist kontraproduktiv.